Tag 1
Tja, jetzt geht das hier wieder mit den komischen Tastaturen los, ich bitte das zu entschuldigen. Aber jetzt schnell ein Reisebereicht, da der Rechner etwas unsicher laeuft.
Also> Samstag nachmittagum sieben Uhr losgefahren, und ueberraschender weise nicht allein - im Yug noch Utas Mitstudentin Hanna getroffen, die auf dem Weg nach Lueneburg war. Konnte ihr also eine halbe STunde lang vorjammern, dassich so eine lange Zugfahrt vor mir habe. Und es gab durchaus Grund zu jammern, da der Zug vor Berlin dann gleich schon mal eine STunde lang im BAhnhof Spandau stand und wegen einer Baustelle nicht weiterfahren konnte. Zur Spitzenzeit hatten wir dann 70 Minuten Verspaetung, na ja.
So auf der Strecke zwischen Grenze und Breslau wurde mir etwas langweilig, weil ich da dann auch schon acht Stunden gelesen hatte und langsam keine Kraft mehr hatte. Nach Breslau wurde es dann wieder interessant, weil ich die ganzen ORte aus der Ferne sehen konnte, die ich waehren der Zeit in Opole bereist hatte, den Zobten, Brieg, Olau, Oppeln, den St.Anna Berg, Gleiwitz usw. Und nach 14 Stunden war ich dann ja auch schon in Krakau. Radek stand planmaessig am Gleis, ebenso seine Freundin , d.h. Bekannte, Magda. RAdek kenne ich aus St. Petersburg, Magda habe ich jetzt kennengelernt.
In KRakau waren genau zwei STunden Zeit, sich die Beine zu vertreten. Das reichte fuer eine Runde ueber den Markt und durch die Altstadt, was ja alles immer sehr schoen ist. Ausserdem konnte ich die alte Streitfrage aufgreifen, ob Veit Stoss ein Deutscher oder ein Pole war. Die beiden sind aber nicht so richtig drauf eingegangen, weil sie offensichtlich nicht wussten, wer Veit Stoss ist. Da das wohl auch kaum ein Deutscher weiss, kann man die Streitfrage wohl als erledigt betrachten. Das ist ja auch ein schoenes ERgebnis.
Aber die Deutschen in Polen sind eigentlich gerade sehr aktuell. Die POlen wollen ja unsere Minderheitenrechte abschaffen. Nun ergab sich beim Fahrkartenkauf folgendes Gespraech:
Gibt es Ermaessigung fuer ISIC-Kartenbesitzer?
Nein; und ihr Freund ist Deutscher?
Ja.
Dann auf keine Fall.
Den Sinn dieser Regel haben wir nicht ganz verstanden, aber es war wohl doch ein buerokratischer und kein nationalistischer Hintergrund… So gings dann also wieder in den Zug. Zuerst hatten wir ein Sechserabteil fuer uns, doch dann stieg leider noch ein Typ ein und verunmoeglichte uns dadurch fuer die erst Fahrtstunde den Schlaf, weil man sich zuviert eben schlecht hinlegen kann. Dann stieg er zum Glueck aus, so dass ich meine Isomatte in die Mitte des Abteils legen konnte, die anderen Beiden sich auf den Sitzen hinflaezen konnten. Und sogar etwas doesen konnten. Aber nicht lange, denn Tag zwei erforderte noch hoeheren Einsatz…
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[…] Aber, wie gesagt - als Deutscher bin ich in Österreich nicht einmal Ausländer - sondern einfach nur der Deutsche mit dem Doppelnamen. Im Gegensatz zu Polen - da bekommt man als Deutscher nicht einmal mehr Rabatt im Zug. […]
By Ein Westfale in Bayern » Blog Archiv » Der Deutsche mit dem Doppelnamen on 09.21.06 13:04
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